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25.11. Shopping

am 25.11.2006 in USA von Tino Dietel

Heute war es also dann soweit. Wer in den Staaten ist muss natürlich auch mal eine Shopping Mall erleben. Wir hatten uns für eine große Outdoor Mall namens Old Orchard entschieden. Da die zu Fuss nicht zu erreichen ist musste ein Mietwagen her. Ronny, dem das Verhalten der Autofahrer hier nicht geheuer ist hat mir das fahren freundlicher weise überlassen. Hertz hatte einen Kleinwagen für uns reserviert, den wir frühs um 10 abholen konnten. Man versuchte noch einen Upsale (uns ein größeres aufzuschwatzen) aber wir wusstens besser und waren auch zufrieden. Ein Kleinwagen in den Staaten ist dann ein 4Türer Chevrolet Cobalt.Der Wagen hatte leider Automatik was mich einige Eingewöhnung und die anderen 3 einiges Kopfnicken (beim bremsen) gekostet hat. Navteq (hoch jetzt habe ich verraten wo wir arbeiten) hat uns freundlicherweise ein Navigationssystem überlassen dass uns zielstrebig zum Einkaufszentrum geleitet hat wo wir nach etwa 30min tatsächlich lebendig ankamen. Das ist nicht so selbstverständlich, weil die Auffahrten hier manchmal links sind, beim Spurwechsel kaum geblinkt wird und alle anderen Autos (fast nur SUVs, Pickups) größer waren als unserer.

Die Mall bestand dann aus vielen kleinen und großen Läden, die um zentrale Plätze und Verbindungswege angeordnet waren. In jedem Laden, den wir betraten wurden wir sofort begrüßt, gefragt ob wir Hilfe brauchen … Das klingt nicht nur penetrant, ist es auch. Im Disney-Store wurden uns Mickey Mouse Hüte mitgegeben (mit Ohren) die aber im Rucksack verschwanden. Einen Crate & Barrel gab es auch wieder, wo diesmal auch Claudi und ich fündig wurden.

GapBody2Besonders bemerkenswert fand ich den GapBody, wo die süßen Verkäuferinnen in Sleep- oder Loungewear herumliefen (siehe Bild links). Als einziger Kerl im Laden kam ich mir etwas fehl am Platze vor. War aber nett anzusehen.

Was wir jetzt alles angeschaut oder gekauft haben will ich garnicht aufzählen, ich habe es ohnehin nicht so mit shoppen. Deshalb direkt weiter. … Irgendwann haben wir Claudi & ich sowie Henriette und Ronny uns wieder getroffen und sind nach einem kurzen Abstecher zur anderen Straßenseite, wo es unter anderem einen Best Buy – sowas wie Mediamarkt – gab zurück zum Auto. Das ging seltsamer Weise nicht per Fernbedienung zu öffnen. Starten wollte es auch nicht. Dann ging der Schlüssel nicht mehr aus dem Schloss… Bei Ronny fiel der Groschen am schnellste – ich hatte das Licht angelassen. Da das Auto auch ohne Licht bei offener Fahrertür rumplärrte war mir das nicht aufgefallen. Also standen wir da – auf einem riesen Parkplatz, der nächste ADAC 10.000km entfernt. Zum Glück hat uns ein freundlicher Kerl vom Parkservice einen jumpstart gegeben und wir konnten doch noch zurück kehren.

Das war dann also der Einkaufstag. Ich bin froh es hinter mir zu haben. Nicht wegen des Einkaufens, sondern wegen der Fahrerei, die doch etwas gestresst hat. Autofahren in einer US Großstadt … ich brauch’s nicht nochmal!

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