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26.11. Shedd Aquarium

am 26.11.2006 in Fotografie, USA von Tino Dietel

Logo Shedd AquariumSonntag war nicht nur Tag, an dem die Mädels die Rückreise nach Deutschland antreten mussten – nein durften – sondern auch der, an dem wir uns das berühmte am Ufer des Lake Michigan angesehen haben.

Es war mit 19 Millionen Liter Wasser einst das größte Indoor Aquarium der Welt bis das Georgia Aquarium in Atlanta diesen Wert nochmal beinahe verdoppelt hat. Das konnte uns aber nicht abhalten, zumal Atlanta etwas weiter weg ist.

Was mich besonders beeindruckt hat war die Präsentation. Der Rundgang war nach Regionen der Welt geordnet. Die Becken waren großteils sehr liebevoll eingerichtet und die Dekoration erstreckte sich meißt noch über die einzelnen Schaubecken heraus. So konnte man z.b. nicht nur sehen wie sich Fische zwischen Mangrovenwurzeln tummeln, sondern auch wie die Bäume darüber aussehen. Es gab auch einen Bereich wo ein Pfahlbauhaus in das große Aquarium gebaut war – mit samt aller Deko. Über den Becken im Gestrüpp sprangen teilweise Vögel umher oder Echsen beobachteten die Besucher.
Immer wieder gab es auch gut gemachte Informationstafeln für Groß und Klein sowie hier und da etwas zum mitmachen – Knöpfchen drücken und sehen wo die Babyfische herkommen oder was bei Ebbe oder Flut mit den Bäumen im Wasser und den Fischen dazwischen passiert (natürlich ohne, dass echten Fischen Schaden zugefügt wurde).

In der Mitte des Erdgeschosses ist ein Riesiger runder Tank, der das wimmelnde Leben im Riff darstellt. Da treibt sich alles herum was man spätestens seit „Findet Nemo“ im Riff erwarten würde: Rochen, Barsche, Muränen, eine Wasserschildkröte … und alles frass einer Taucherin, die nebenbei noch interessante Infos nach draußen gab, buchstäblich aus der Hand.

Das war aber bei weitem noch nicht alles. Im Untergeschoss ging es weiter mit noch beeindruckenderen Anlagen. Becken die doppelt Mannshoch waren und die sich sogar über die Decke des Raumes erstreckten. Der Knüller war aber ein in mystisches Blau getauchtes 1,5 mio Liter Becken mit 2 Dutzend Haien verschiedener Arten. Die Scheiben waren nach links, rechts und oben gebogen, so dass man sich nicht nur fühlte als würde man rein schauen, sondern geradezu mitten drin mit schwimmen. Unglücklicherweise war es da unten etwas duster, so dass nur Fotos mit relativ langer Belichtungszeit möglich waren – und Haie halten selten still.

Als nächstes haben wir uns die Delphinshow angesehen. Ich bin kein großer Freund solcher Vorführungen, aber dort war es noch halbwegs vertretbar. Da es sich beim Shedd Aquarium nich um einen Verknügungspark handelt und man dort durchaus wissenschaftliche Absichten verfolgt haben die Tiere nur einigermaßen natürliche Verhaltensweisen gezeigt. Also kein Rumliegen auf dem Trockenen, Springen durch (brennende?) Reifen oder Wasserski mit den Trainern. Statt dessen wurde versucht Fakten zu vermitteln – etwa wie schnell Delphine schwimmen könne, ob sie Wasser trinken, ob sie eine Sprache haben …

Die Letzte Attraktion war dann eine Reptilienausstellung, die gerade gastierte. Zwar zeichnen sich diese Tiere nicht gerade durch überschwängliche Freude am Spiel und der Interaktion mit dem Besucher aus, aber so waren sie zumindest gut im Bild festzuhalten. ich kann nur sagen: Aquarienbesuch unbedingt einplanen!
Abschließend haben wir noch den Shedd-Aquarium-Souvenir-Shop auf brauchbare Mitbringsel geprüft und dann den Rückweg angetreten. Da uns der Magen knurrte und wir mal was neues versuchen wollten sind wir im Panda Express eingekehrt um leckeres Panda-Fleisch zu genießen! – – Quatsch natürlich – es war schlicht ein Asiatischer Schnellimbis mit nicht sehr asiatischem Ambiente aber würzigem Essen.

Das war dann in 5 kurzen Beiträgen schon das ganze Wochenende.

Uns blieb nur noch Claudi und Henriette zurück zum Flughafen zu bringen und uns dann wieder auf den Heimweg zu machen – am nächsten Morgen mussten wir ja schon wieder auf Arbeit.

Die Tage waren dann doch beinahe etwas stressig geworden, aber es gab ja auch viel zu sehen. Petrus war uns auch wohlgesonnen und hat uns super Wetter gegönnt.

Für uns brechen dann auch die letzten 3 Wochen an – es ist schon fast Heimatluft zu wittern. zeit wirds ….

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