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	<title>Projekt2k &#187; USA</title>
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		<title>16.12. wieder in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 20:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun bin ich wieder da &#8211; große Freude aller Orten, ganz besonders aber bei mir. Nun stürze ich mich ins Singleleben &#8211; ganz neues Gefühl! Natürlich bin ich nicht plötzlich hier angekommen, sondern es dauerte eine Weile. Also der Reihe nach: Am Mittwoch gab es noch ein gemeinsames Essen mit 2 Kollegen. Ein nettes Restaurant, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich wieder da &#8211; große Freude aller Orten, ganz besonders aber bei mir. Nun stürze ich mich ins Singleleben &#8211; ganz neues Gefühl!</p>
<p>Natürlich bin ich nicht plötzlich hier angekommen, sondern es dauerte eine Weile. Also der Reihe nach: Am Mittwoch gab es noch ein gemeinsames Essen mit 2 Kollegen. <span id="more-31"></span>Ein nettes Restaurant, dass sich vor allem auf Latain-Amerikanisches spezialisiert hatte war das Ziel und in einer Gegend gelegen, die wir bisher nur aus der CTA (S/U Bahn) gesehen hatten. Uns wurde aber versichert, dass es dort jetzt viiieeel sicherer sei als noch vor einigen Jahren. Sehr beruhigend!<br />
Das Essen war lecker und der Cocktail lecker. Ausserdem gabs noch einen guten Rotwein und interessante Infos über die US-Kultur für uns, und über die Deutsche für die Kollegen.<br />
Anschließend sind wir noch in eine Bar gegangen um endlich mal amerikanisches Bier zu testen. Ronny versuchte ein Weißbier, dass wohl aber scheinbar eher eine Limo war. Ich versuchte ein schwarzes, dass ganz passabel war &#8211; ich blieb dann auch dabei &#8211; besser keine Experimente. Gut geschmiert wurden die Zungen und damit die Gespräche lockerer &#8211; ich hoffe nur ich hab mich nicht zu sehr verquatscht. Sich auf eine fremde Sprache, saubere Aussprache und sinnvolle Gesprächsinhalte zu konzentrieren &#8211; unter Einfluss einer lustigen Mischung von Mojito, Rotwein und Schwarzbier &#8211; ist nicht ganz leicht.<br />
Zu später Stunde haben wir noch das Abenteuer einer Taxifahrt erleben dürfen &#8211; so abenteuerlich wie befürchtet war es dann aber noch nicht.</p>
<p>Donnerstag war es dann nochmal etwas stressig, weil einige Fehlerchen und Probleme zu beheben waren &#8211; man möchte sich ja nicht sagen lassen, man habe etwas liegen lassen. Die Verabschiedung war dann herzlich und teilweise recht emotional. Kathrin, eine Kollegin, die als freie Mitarbeiterin auch nur Zeitweise dort war ist eine gute Freundin geworden, mit der ich über alles sprechen &#8211; ähm schreiben &#8211;  konnte. Ich hoffe wir schaffen es auch über tausende Kilometer in Kontakt zu bleiben.</p>
<p>Zurück in den Presidential Towers funktionierte mal wieder das Internet nicht &#8211; am letzten Abend. Eine Verabschiedung, die also nochmal ins Gedächtniss rief was uns am meißten genervt hatte &#8211; kaum vorhandene Ausfallsicherheit der US Amerikanischen Internetverbindung.</p>
<p>Freitag war dann alles bereit für die Abreise. Leider mussten wir eine Ladung offene, nicht aufgebrauchte Lebensmittel wegwerfen &#8211; Vorschriften! &#8211; konnten den Putzen aber auch noch einiges stehen lassen.<br />
Ich war 9 Wochen zuvor mit einem Koffer und einem Rucksack angereist &#8211; zur Abreise war noch eine Reisetasche dazu gekommen. Koffer und Tasche waren bis zum bersten gefüllt und den ganzen Krams zur U-Bahn-Station zu schleppen war eine Plackerei.</p>
<p>Auf dem Flughafen selbst gab es wenig spannendes. Das boarding verschob sich etwas weil der Flieger zu spät eintraf. Interessant wurde es dann aber im Flugzeug. Der Start verschob sich noch mehr und irgendwann bemerkte ich um den linken Flügel allerlei Feuerwehr, Sicherheitspersonal, Techniker, und und und &#8211; ausserdem eine große Pfütze unter der Tragfläche.<br />
Wie sich später herausstellte hatte einer vom Bodenpersonal, der für die Betankung zuständig war, sein Fahrzeug bestiegen um loszufahren. Dumm nur, dass der Einfüllstutzen noch im Flugzeug steckte und dann abriss.<br />
Der Schaden musste begutachtet werden bevor wir abheben konnten. Ein etwas ungutes Gefühl blieb. Was wenn es einen Funken gegeben hätte? Wie kann einer so bekloppt sein und warum wird so etwas wichtiges nicht von 2 Leuten erledigt die sich gegenseitig von solchem Schwachsinn abhalten?</p>
<p>Wie auch immer, wir konnten etwas verspätet abheben, den Blick auf das bei Nacht beleuchtete Chicago genießen und den Heimflug antreten.</p>
<p>Von Europa sahen wir als erstes kleine Dörfer in Irland, die wie kleine leuchtende Punkte unter uns verteilt waren. Nach und nach gab es immer größere Punkte und Flecken und wenig später kamen wir in Frankfurt am frühen Morgen heil an.</p>
<p>Eine kurze Zugfahrt später war ich dann endlich wieder in Erfurt, bei normalen Leuten, gutem Essen und meiner nun irgendwie ganz winzig wirkenden Wohnung.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich 2 Monate Chicago jetzt schon zusammen fassen sollte. Erfahrungsgemäß wirkt im Rückblick mit etwas Abstand alles viel positiver. Jetzt bin ich einfach nur froh es geschafft zu haben. Die Arbeit ist erledigt, der Auftraggeber allem Anschein nach zufrieden und im Grunde gab es keine schlimmen Vorkommnisse &#8211; nur nervende. Ausserdem andere Geschmäcker, Ansichten, Weltanschauungen und Arbeitsweisen. Dazu aber auch neue Erfahrungen, Blickwinkel, Bekanntschaften und eine neue Freundschaft.</p>
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		<title>26.11. Shedd Aquarium</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 22:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag war nicht nur Tag, an dem die Mädels die Rückreise nach Deutschland antreten mussten &#8211; nein durften &#8211; sondern auch der, an dem wir uns das berühmte am Ufer des Lake Michigan angesehen haben. Es war mit 19 Millionen Liter Wasser einst das größte Indoor Aquarium der Welt bis das Georgia Aquarium in Atlanta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image29" src="http://blog.projekt2k.de/wp-content/uploads/2006/12/logo_shedd.gif" alt="Logo Shedd Aquarium" align="left" />Sonntag war nicht nur Tag, an dem die Mädels die Rückreise nach Deutschland antreten mussten &#8211; nein durften &#8211; sondern auch der, an dem wir uns das berühmte <a href="http://www.sheddaquarium.org/" target="_blank"> am Ufer des </a><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lake_Michigan" target="_blank">Lake Michigan</a> angesehen haben.</p>
<p>Es war mit 19 Millionen Liter Wasser einst das größte Indoor Aquarium der Welt bis das Georgia Aquarium in Atlanta diesen Wert nochmal beinahe verdoppelt hat. Das konnte uns aber nicht abhalten, zumal Atlanta etwas weiter weg ist.<span id="more-30"></span><a title="Mangrovenbecken" rel="lightbox[usa2611]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6194-3/Bild+05.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6193-3/Bild+05.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="right" /></a></p>
<p>Was mich besonders beeindruckt hat war die Präsentation. Der Rundgang war nach Regionen der Welt geordnet. Die Becken waren großteils sehr liebevoll eingerichtet und die Dekoration erstreckte sich meißt noch über die einzelnen Schaubecken heraus. So konnte man z.b. nicht nur sehen wie sich Fische zwischen Mangrovenwurzeln tummeln, sondern auch wie die Bäume darüber aussehen. Es gab auch einen Bereich wo ein Pfahlbauhaus in das große Aquarium gebaut war &#8211; mit samt aller Deko. <a title="Nemo gefunden!" rel="lightbox[usa2611]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6206-3/Bild+09.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6205-3/Bild+09.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="left" /></a>Über den Becken im Gestrüpp sprangen teilweise Vögel umher oder Echsen beobachteten die Besucher.<br />
Immer wieder gab es auch gut gemachte Informationstafeln für Groß und Klein sowie hier und da etwas zum mitmachen &#8211; Knöpfchen drücken und sehen wo die Babyfische herkommen oder was bei Ebbe oder Flut mit den Bäumen im Wasser und den Fischen dazwischen passiert (natürlich ohne, dass echten Fischen Schaden zugefügt wurde).</p>
<p><a title="Mitten drinn und voll dabei!" rel="lightbox[usa2611]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6239-3/Bild+20.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6238-3/Bild+20.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="right" /></a>In der Mitte des Erdgeschosses ist ein Riesiger runder Tank, der das wimmelnde Leben im Riff darstellt. Da treibt sich alles herum was man spätestens seit &#8220;Findet Nemo&#8221; im Riff erwarten würde: Rochen, Barsche, Muränen, eine Wasserschildkröte &#8230; und alles frass einer Taucherin, die nebenbei noch interessante Infos nach draußen gab, buchstäblich aus der Hand.</p>
<p><a title="das Haibecken" rel="lightbox[usa2611]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6248-3/Bild+23.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6247-3/Bild+23.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="left" /></a>Das war aber bei weitem noch nicht alles. Im Untergeschoss ging es weiter mit noch beeindruckenderen Anlagen. Becken die doppelt Mannshoch waren und die sich sogar über die Decke des Raumes erstreckten. Der Knüller war aber ein in mystisches Blau getauchtes 1,5 mio Liter Becken mit 2 Dutzend Haien verschiedener Arten. Die Scheiben waren nach links, rechts und oben gebogen, so dass man sich nicht nur fühlte als würde man rein schauen, sondern geradezu mitten drin mit schwimmen. Unglücklicherweise war es da unten etwas duster, so dass nur Fotos mit relativ langer Belichtungszeit möglich waren &#8211; und Haie halten selten still.</p>
<p><a title="neugierig" rel="lightbox[usa2611]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6281-3/Bild+34.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6280-3/Bild+34.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="right" /></a>Als nächstes haben wir uns die Delphinshow angesehen. Ich bin kein großer Freund solcher Vorführungen, aber dort war es noch halbwegs vertretbar. Da es sich beim Shedd Aquarium nich um einen Verknügungspark handelt und man dort durchaus wissenschaftliche Absichten verfolgt haben die Tiere nur einigermaßen natürliche Verhaltensweisen gezeigt. Also kein Rumliegen auf dem Trockenen, Springen durch (brennende?) Reifen oder Wasserski mit den Trainern. Statt dessen wurde versucht Fakten zu vermitteln &#8211; etwa wie schnell Delphine schwimmen könne, ob sie Wasser trinken, ob sie eine Sprache haben &#8230;</p>
<p><a title="verliebt?" rel="lightbox[usa2611]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6299-3/Bild+40.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6298-3/Bild+40.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="left" /></a>Die Letzte Attraktion war dann eine Reptilienausstellung, die gerade gastierte. Zwar zeichnen sich diese Tiere nicht gerade durch überschwängliche Freude am Spiel und der Interaktion mit dem Besucher aus, aber so waren sie zumindest gut im Bild festzuhalten. ich kann nur sagen: Aquarienbesuch unbedingt einplanen!<br />
Abschließend haben wir noch den Shedd-Aquarium-Souvenir-Shop auf brauchbare Mitbringsel geprüft und dann den Rückweg angetreten. Da uns der Magen knurrte und wir mal was neues versuchen wollten sind wir im <a href="http://pandaexpress4.reachlocal.net/" target="_blank">Panda Express</a> eingekehrt um leckeres Panda-Fleisch zu genießen!  &#8211; - Quatsch natürlich &#8211; es war schlicht ein Asiatischer Schnellimbis mit nicht sehr asiatischem Ambiente aber würzigem Essen.</p>
<p>Das war dann in 5 kurzen Beiträgen schon das ganze Wochenende.</p>
<p>Uns blieb nur noch Claudi und Henriette zurück zum Flughafen zu bringen und uns dann wieder auf den Heimweg zu machen &#8211; am nächsten Morgen mussten wir ja schon wieder auf Arbeit.</p>
<p>Die Tage waren dann doch beinahe etwas stressig geworden, aber es gab ja auch viel zu sehen. Petrus war uns auch wohlgesonnen und hat uns super Wetter gegönnt.</p>
<p>Für uns brechen dann auch die letzten 3 Wochen an &#8211; es ist schon fast Heimatluft zu wittern. zeit wirds &#8230;.</p>
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		<title>25.11. Shopping</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Nov 2006 19:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war es also dann soweit. Wer in den Staaten ist muss natürlich auch mal eine Shopping Mall erleben. Wir hatten uns für eine große Outdoor Mall namens Old Orchard entschieden. Da die zu Fuss nicht zu erreichen ist musste ein Mietwagen her. Ronny, dem das Verhalten der Autofahrer hier nicht geheuer ist hat mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war es also dann soweit. Wer in den Staaten ist muss natürlich auch mal eine Shopping Mall erleben. Wir hatten uns für eine große Outdoor Mall namens Old Orchard entschieden. Da die zu Fuss nicht zu erreichen ist musste ein Mietwagen her. Ronny, dem das Verhalten der Autofahrer hier nicht geheuer ist hat mir das fahren freundlicher weise überlassen. Hertz hatte einen Kleinwagen für uns reserviert, den wir frühs um 10 abholen konnten. Man versuchte noch einen Upsale (uns ein größeres aufzuschwatzen) aber wir wusstens besser und waren auch zufrieden.<span id="more-26"></span> Ein Kleinwagen in den Staaten ist dann ein 4Türer <a href="http://www.chevrolet.com/cobalt/photogallery/" target="_blank">Chevrolet Cobalt</a>.Der Wagen hatte leider Automatik was mich einige Eingewöhnung und die anderen 3 einiges Kopfnicken (beim bremsen) gekostet hat. Navteq (hoch jetzt habe ich verraten wo wir arbeiten) hat uns freundlicherweise ein Navigationssystem überlassen dass uns zielstrebig zum Einkaufszentrum geleitet hat wo wir nach etwa 30min tatsächlich lebendig ankamen. Das ist nicht so selbstverständlich, weil die Auffahrten hier manchmal links sind, beim Spurwechsel kaum geblinkt wird und alle anderen Autos (fast nur SUVs, Pickups) größer waren als unserer.</p>
<p>Die Mall bestand dann aus vielen kleinen und großen Läden, die um zentrale Plätze und Verbindungswege angeordnet waren. In jedem Laden, den wir betraten wurden wir sofort begrüßt, gefragt ob wir Hilfe brauchen &#8230; Das klingt nicht nur penetrant, ist es auch. Im Disney-Store wurden uns Mickey Mouse Hüte mitgegeben (mit Ohren) die aber im Rucksack verschwanden. Einen Crate &amp; Barrel gab es auch wieder, wo diesmal auch Claudi und ich fündig wurden.</p>
<p><img id="image28" src="http://blog.projekt2k.de/wp-content/uploads/2006/12/gapbody2.jpg" alt="GapBody2" align="left" />Besonders bemerkenswert fand ich den <a href="http://www.gap.com/browse/subDivision.do?cid=12021" target="_blank">GapBody</a>, wo die süßen Verkäuferinnen in Sleep- oder Loungewear herumliefen (siehe Bild links). Als einziger Kerl im Laden kam ich mir etwas fehl am Platze vor. War aber nett anzusehen.</p>
<p>Was wir jetzt alles angeschaut oder gekauft haben will ich garnicht aufzählen, ich habe es ohnehin nicht so mit shoppen. Deshalb direkt weiter. &#8230; Irgendwann haben wir Claudi &amp; ich sowie Henriette und Ronny uns wieder getroffen und sind nach einem kurzen Abstecher zur anderen Straßenseite, wo es unter anderem einen Best Buy &#8211; sowas wie Mediamarkt &#8211; gab zurück zum Auto. Das ging seltsamer Weise nicht per Fernbedienung zu öffnen. Starten wollte es auch nicht. Dann ging der Schlüssel nicht mehr aus dem Schloss&#8230; Bei Ronny fiel der Groschen am schnellste &#8211; ich hatte das Licht angelassen. Da das Auto auch ohne Licht bei offener Fahrertür rumplärrte war mir das nicht aufgefallen. Also standen wir da &#8211; auf einem riesen Parkplatz, der nächste ADAC 10.000km entfernt. Zum Glück hat uns ein freundlicher Kerl vom Parkservice einen jumpstart gegeben und wir konnten doch noch zurück kehren.</p>
<p>Das war dann also der Einkaufstag. Ich bin froh es hinter mir zu haben. Nicht wegen des Einkaufens, sondern wegen der Fahrerei, die doch etwas gestresst hat. Autofahren in einer US Großstadt &#8230; ich brauch&#8217;s nicht nochmal!</p>
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		<title>24.11. Sears Tower</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Nov 2006 21:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Freitag nach Thanksgiving ist traditionell der Tag, an dem in den Staaten alle in einen furchtbaren Einkaufswahn verfallen. Zum einen startet die Saison der Weihnachtseinkäufe, zum anderen haben an diesem Tag viele frei, vielleicht die Familie zu besuche und lange Weile. Die Geschäffte bieten an diesem Tag allerlei Sonderangebote, teilweise heimlich (kauf irgendwas und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Freitag nach Thanksgiving ist traditionell der Tag, an dem in den Staaten alle in einen furchtbaren Einkaufswahn verfallen. Zum einen startet die Saison der Weihnachtseinkäufe, zum anderen haben an diesem Tag viele frei, vielleicht die Familie zu besuche und lange Weile. Die Geschäffte bieten an diesem Tag allerlei Sonderangebote, teilweise heimlich (kauf irgendwas und hoffe es ist ein Schnäppchen). Kollegen haben uns gesagt sie würden an diesem Tag niemals einkaufen gehen und so wollten wir es dann auch halten. Den Einkaufstag haben wir auf Samstag verschoben.<span id="more-25"></span></p>
<p>Heute Vormittag waren wir deshalb nur im Dominick&#8217;s (Supermarkt) für einige kleine Einkäufe.</p>
<p><a title="Chicago liegt mir zu Füßen" rel="lightbox[usa2411]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6152-3/Bild+08.JPG"><img style="margin: 5px;" src="http://galerie.projekt2k.de/d/6152-3/Bild+08.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="left" /></a>Am Nachmittag ging&#8217;s dann zum <a href="http://www.thesearstower.com/" target="_blank">Sears Tower</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sears_Tower" target="_blank">wikipedia</a>)auf das <a href="http://www.the-skydeck.com/" target="_blank">Skydeck</a>. Dieses Gebäude ist nicht nur das höchste in Chicago, sondern auch in den Staaten und das 3. höchste auf der Erde. Das Skydeck ist leider nicht ganz oben (110 Etagen), sondern &#8220;nur&#8221; in der 103., 412 Meter über dem Boden.</p>
<p>Um nach oben zu gelangen muss man sich erstmal in der Schlange vor einem netten kleinen Pavillon neben dem Tower anstellen. Recht schnell gelangt man herein und muss sich anstellen um zum Lift zu kommen. Dabei wird man geschickt an einem Souvenirladen vorbei geführt in dem man Zeit und Geld verplempern kann. Die Fahrstühle nun fahren nicht etwa hoch, sondern herunter. Im Untergeschoss darf man sich in die Schlange derer einreihen, die auf die Sicherheitskontrolle warten. Die wird professionell wie auf dem Flughafen, aber zugig abgearbeitet, so dass man sich dahinter an der Schlange vor den Ticketschaltern anstellen kann. Ist das 12$ Ticket bezahlt gehts weiter zur nächsten Schlange. Erst war uns nicht ganz klar was nun kommt, dann zeigte sich &#8211; KINO! Ja tatsächlich &#8211; es wurde einkurzer  National Geographics Film über den Sears Tower gezeigt. Als der vorbei war landeten wir &#8211; na wo? &#8230; in einer Schlange! genau! Über einige Windungen ging es zu einer Drehtür, dann durch und dahinter in eine weitere Schlange, von der aus wir aber schon die Türen der Fahrstühle sehen konnten.</p>
<p><a title="Unser Apartment" rel="lightbox[usa2411]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6165-3/Bild+12.JPG"><img style="margin: 5px;" src="http://galerie.projekt2k.de/d/6164-5/Bild+12.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" width="150" height="150" align="right" /></a>Nach 1 1/2 &#8211; 2 Stunden waren wir dann im Lift, der uns rasend schnell innerhalb von 60 Sekunden in die 103. beförderte. Im Fahrstuhl lief übrigens ein alberner Film mit 2 ZeichentrickVögeln die die Besucher scheinbar von ihrer Übelkeit ablenken sollten.</p>
<p>Oben gabs dann &#8230; nein keine Schlangen mehr!, sondern einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Da gab&#8217;s den Flughafen in der Ferne, die Presidential Towers in denen wir wohnen (<a title="Unser Apartment" rel="lightbox[usa2411]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6165-3/Bild+12.JPG">Bild rechts</a>) unseren Dominicks, das Aquarium, das zu besuchen wir für Sonntag geplant haben und den ganzen restlichen Großstadtjungle.</p>
<p>Anders als ich befürchtet hatte wurde man oben nicht gedrängelt möglichst schnell wieder abzuhauen, sondern konnte so lange bleiben wie es interessant war. Allerlei Fotos gibt es wieder in der <a href="http://galerie.projekt2k.de/v/06_chicago/06_11_24_sears_tower/" target="_blank">Galerie</a>.</p>
<p>Nach einer Weile haben wir uns dann auf den Weg Richtung Boden gemacht. Diesmal waren es nicht ganz so viele Schlangen, dafür aber mehr Souvenir-Shops, durch die wir teilweise sogar hindurch (nicht nur vorbei) mussten um raus zu kommen.</p>
<p><a title="Chicago liegt mir zu Füßen" rel="lightbox[usa2411]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6171-3/Bild+14.JPG"><img style="margin: 5px;" src="http://galerie.projekt2k.de/d/6170-3/Bild+14.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" width="150" height="150" align="left" /></a>Da es dann schon später Nachmittag war war haben wir uns entschieden nur nochmal Richtung Magnificent Mile zu gehen um vielleicht doch noch eine Kleinigkeit kaufen zu können.<br />
Unterwegs fand Ronny zufällig seine lange vermisste Kneipe wieder (Bild links).</p>
<p>Auf DER <a href="http://www.themagnificentmile.com/" target="_blank">Einkaufsmeile Chicago&#8217;s schlechthin</a> fanden wir dann tausende Leute im angesprochenen Einkaufswahn vor. Wir haben uns in &#8220;<a href="http://www.crateandbarrel.com/" target="_blank">Crate &amp; Barrel</a>&#8221; gerettet. Eine Ladenkette, die seeeehhhr an IKEA erinnert, aber wohl einfach nur Design und Idee geklaut hat. Wo IKEA ja eigentlich in der Hauptsache Möbel verkauft und den restlichen Klimbim so nebenbei, ist es bei Crate &amp; Barrel genau umgekehrt. Da gibt es Gimicks für die Küche, nette Ideen zum Verschenken oder Dekorieren.</p>
<p>Henriette und Ronny haben Kleinigkeiten gekauft, uns war es zu voll und hektisch. Deshalb sind wir dann auch wieder Richtung Apartment aufgebrochen.</p>
<p>Das war dann auch schon der Freitag. Für Morgen ist dann der Wirkliche Einkaufstag vorgesehen. Das Mietauto ist reserviert, die Mall ausgesucht und die Kreditkarte massiert und eingefettet.</p>
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		<title>23.11. Thanksgiving</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 02:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag, Thanksgiving! Der Tag, an dem sich die US-Amerikanischen Familien treffen um all die Wunder ihrer Kochkultur zu genießen. Vorher stand aber noch die große Thanksgiving Parade an. All die Berühmtheiten, die all die Kinder kennen waren dabei &#8211; meisst als große aufgeblasene Figuren mit Gebläsen im Pops: Ernie &#38; Bert, Elmo, Kermit, die Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag, Thanksgiving! Der Tag, an dem sich die US-Amerikanischen Familien treffen um all die Wunder ihrer Kochkultur zu genießen.<span id="more-24"></span></p>
<p><a title="Thanksgiving-Parade" rel="lightbox[usa2311]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/5978-3/Bild+01.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/5976-3/Bild+01.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="left" /></a>Vorher stand aber noch die große <a href="http://www.chicagofestivals.org/paradeInfo.htm" target="_blank">Thanksgiving Parade</a> an. All die Berühmtheiten, die all die Kinder kennen waren dabei &#8211; meisst als große aufgeblasene Figuren mit Gebläsen im Pops: Ernie &amp; Bert, Elmo, Kermit, die Uhr aus &#8220;Die Schöne und das Biest&#8221;, ein T-Rex, ein leicht rechts radikal anmutender Nussknacker, Elvis und natürlich Ronald MCDonald und Santa. Letzterer war sowieso viel zu früh im Jahr dran und musste sich deshalb ganz hinten einreihen. Zwischendurch gabs allerlei marching Bands, Chearleader oder andere leicht bekleidete Mädels. Diese reichlich kommerzielle Parade hat interessanter Weise die Straßen deutlich mehr gefüllt als der Marathon einige Wochen zuvor. Da wir genau zum Start eintrafen standen wir recht weit hinten was das Fotografieren erschwert hat &#8211; deshalb sind die <a href="http://galerie.projekt2k.de/v/06_chicago/06_11_23_thanksgiving_parade/" target="_blank">Bilder in der Galerie</a> nicht ganz so doll geworden &#8211; aber sicher ausreichend um sich ein Bild zu machen.</p>
<p><a title="Claudi vorm Dunkin Donuts" rel="lightbox[usa2311]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6092-3/Bild+03.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6091-3/Bild+03.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="right" /></a>Auf dem Rückweg haben wir einen Zwischenstop bei <a href="https://www.dunkindonuts.com/" target="_blank">Dunkin&#8217; Donuts</a> eingelegt, wo wir zusätzlich zu den gekauften 2 Leckereien noch eine geschenkt bekommen haben. Warum wissen wir bis jetzt noch nicht. Claudi wollte gern mal auf typisch amerikanische Weise eine Kaffee aus der Papp-Schnabeltasse schlürfen. Das scheint übrigens total hip zu sein, weil insbesondere junge Frauen überdurchschnittlich häufig mit dem Kaffee in der Hand herumlaufen. Bevorzugt dann natürlich von <a href="http://www.starbucks.com/" target="_blank">Starbucks</a>.<br />
Die Backwaren wurden dann aber trotzdem im Apartment verschnabbuliert und nicht auf der Straße.</p>
<p><a title="ein großer schwarzer Mann lacht mich an" rel="lightbox[usa2311]" href="http://galerie.projekt2k.de/d/6177-3/Bild+07.JPG"><img src="http://galerie.projekt2k.de/d/6176-3/Bild+07.JPG" alt="" hspace="5" vspace="5" align="left" /></a>Für Nachmittag und Abend hatten wir geplant den <a href="http://www.millenniumpark.org/" target="_blank">Millenium Park</a> zu besuchen und ein echtes Thanksgiving-Dinner einzunehmen. Zum Park hatte ich ja schon am 28.10. einiges geschrieben. Seit dem hatten sie auch nichts geändert und so sind die <a href="http://blog.projekt2k.de/" target="_blank">Bilder</a> wieder ähnlich &#8211; aber trotzdem sehenswert ;-).<br />
Wir haben uns dann so allmählich Richtung <a href="http://blog.projekt2k.de/" target="_blank">McCormicks &amp; Schmick&#8217;s</a> auf den Weg gemacht. Das Restaurant wurde uns von einer netten Kollegin empfohlen und wir konnten sogar kurzfristig noch einen Tisch reserviren. Vom Food-Channel wussten wir schon, dass es neben Turkey auch mashed potatos (mit Schale), stuffing (die Füllung wird nicht etwa in den Vogel gefüllt, sondern extra zubereitet) und sweet potato caserole geben muss. Als Nachtisch dann gern was mit pumpkin und/oder Eis.</p>
<p>Das Restaurant wirkte recht gehobenen &#8211; ebenso wie die Preise auf der Karte. Da wir es aber ohnehin nur auf das 20$ Thanksgiving-Dinner abgesehen hatten, standen wir nicht vor der Wahl viel Geld in Wein oder Essen zu investieren. Der Kellner (erinnerte mich an Kojack) war an Freundlichkeit kaum zu überbieten und wir wurden fast schon etwas zu schnell versorgt. Der Turkey machte dann auch den Eindruck schon eine Weile auf uns gewartet zu haben &#8211; die Scheiben waren nicht mehr so heiß wie man es von einem &#8220;oven-roasted turkey&#8221; erwarten darf. Lecker war es aber &#8211; da waren wir 4 uns einig &#8211; abgesehen von dem Süsskartoffel-Zeugs auf jeden Fall. Trotzdem bevorzuge ich weiter die gute Deutsche Küche gegenüber der fast schon mutigen Mischung aus deftig und süß auf dem Thanksgiving-Teller. Zum Nachtisch hatte Henriette (Ronny&#8217;s Freundin) den typischen PumpkinPie, Claudi eine Art Plumpudding nach Englischer Art mit Karamellsauce und Eis und ich einen Cappuchino. Ronny hatte sich scheinbar sorgen um sein Konto oder sein Leibesfülle gemacht und die Nachspeise ausgelassen.</p>
<p>Gut gesättigt und um eine Erfahrung reicher haben wir uns nach meiner ersten Restaurant-Zahlung mit Kreditkarte und einem großzügigen &#8220;Tip&#8221; für den Kellner auf den Heimweg gemacht. Der ausgedehnte Spaziergang über einige Meilen durch die Stadt kam auch recht gelegen. Auf halber Strecke haben wir dann sogar noch ein anderes McCormicks &amp; Schmicks gefunden &#8211; direkt gegenüber von unserer Arbeitsstelle &#8230;</p>
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