Google-Bashing – Das Geschrei gegen Streetview

am 10.08.2010 in Online von Tino Dietel

Gerade keimt wieder das Geschrei gegen Google StreetView auf.
Kaum hat der Internetkonzern gemeldet mit dem Dienst nun doch bald auch in Deutschland online zu gehen, kochen schon wieder Stimmen hoch, die weniger informierten Bürgern den Eindruck vermitteln wollen, es ginge ihnen in großem Maßstab an ihr heiligstes – ihre Daten.

Zum Beispiel bei Heise: Datenschützer kritisiert den Start von Street View. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Casper kritisiert hier unter anderem, dass der Bürger nur einen Monat Zeit hat um gegen die Darstellung der eigenen Immobilie Einspruch zu erheben.
Gegen Amtsbescheide oder Baumaßnamen der Gemeinde hat man meist auch keine längeren Einspruchsfristen und ist uU tiefgreifender betroffen. Wovon sprechen wir hier? Davon, dass von der Straße aus sichtbare Häuserfronten, auf Fotos, die mehrere Monate alt, aber in Internet sichtbar sind, unkenntlich gemacht werden sollen.
Das Netz ist voller Fotos auf denen schlimmeres zu sehen ist und keiner beschwert sich wenn sein Haus etwa in einem Stadtführer abgebildet wird. weiter »