Google-Bashing Update

am 10.08.2010 in Online von Tino Dietel

Nachtrag zum Beitrag “Google-Bashing – Das Geschrei gegen Streetview

Nun wird es allmählich peinlich!
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar meldet sich zu Wort ohne auch nur die Meldung von Google gelesen zu haben.
Er fordert laut FOCUS online, es dürfe sich beim eingeräumten Widerspruchsrecht nicht um eine Einmalaktion handeln. Vielmehr müsse dies dauerhaft möglich sein.
Was lesen wir dazu in der Mitteilung von Google auf die er sich ja wohl bezieht:
“Selbstverständlich könnt ihr auch warten, bis die Straßenansichten in Google Maps zu sehen sind, um euch ein eigenes Bild darüber zu machen, wie euer Haus oder eure Wohnung in Street View aussieht. Wenn ihr euch dann für das Entfernen eines Bildes entscheidet, könnt ihr die Meldefunktion ebenfalls für die Unkenntlichmachung eures Wohnsitzes nutzen.”

Noch Fragen?

Ich bin gespannt welche hochbezahlten Berliner Volksvertreter sich noch aufraffen um in Fettnäpfe zu springen, die sich so leicht umschiffen ließen.

Noch ein Gedanke: Wenn in großem Maßstab Photosynths eingestellt werden, können wir dann Microsoft mit in diese alberne Diskussion hinein ziehen?

Google-Bashing – Das Geschrei gegen Streetview

am 10.08.2010 in Online von Tino Dietel

Gerade keimt wieder das Geschrei gegen Google StreetView auf.
Kaum hat der Internetkonzern gemeldet mit dem Dienst nun doch bald auch in Deutschland online zu gehen, kochen schon wieder Stimmen hoch, die weniger informierten Bürgern den Eindruck vermitteln wollen, es ginge ihnen in großem Maßstab an ihr heiligstes – ihre Daten.

Zum Beispiel bei Heise: Datenschützer kritisiert den Start von Street View. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Casper kritisiert hier unter anderem, dass der Bürger nur einen Monat Zeit hat um gegen die Darstellung der eigenen Immobilie Einspruch zu erheben.
Gegen Amtsbescheide oder Baumaßnamen der Gemeinde hat man meist auch keine längeren Einspruchsfristen und ist uU tiefgreifender betroffen. Wovon sprechen wir hier? Davon, dass von der Straße aus sichtbare Häuserfronten, auf Fotos, die mehrere Monate alt, aber in Internet sichtbar sind, unkenntlich gemacht werden sollen.
Das Netz ist voller Fotos auf denen schlimmeres zu sehen ist und keiner beschwert sich wenn sein Haus etwa in einem Stadtführer abgebildet wird. weiter »